"Du wurdest mit großem Potenzial und einzigartigen Fähigkeiten geboren.
Du wurdest mit Idealen und Träumen geboren.
Du wurdest nicht erschaffen, um zu kriechen, also lass das.
Du wurdest geboren mit Flügeln. Lerne sie zu nutzen und flieg." 

(Rumi)

Anne-Marie Sterr
Ich bin eine Nachteule, Langschläferin und Heißduscherin. Capoeirista. Tagträumerin. Bäumeumarmerin und Tierversteherin. Kreativ, sensibel und spirituell. Tief fühlend und groß denkend. Introvertiert und stolz darauf. Regeln befolge ich nur, wenn sie Sinn ergeben. Ich vereine Gegensätze. Ich liebe Tiere und esse sie trotzdem, reise viel und bleibe gerne zuhause, spreche fünf Sprachen und rede wenig. Dafür schreibe ich umso mehr und höre gut zu.

Ich möchte Menschen inspirieren, Schmerz in Stärke zu transformieren, seelische Wunden zu heilen und Frieden mit sich selbst zu schließen.

Meine Story

Ich bin 1983 in Stuttgart geboren und in einem kleinen Dorf aufgewachsen. 20 Jahre später zog es mich hinaus in die weite Welt. Also machte ich ein Praktikum in Mexiko City und Sao Paulo, in einem Büroklotz ohne Fenster. Hier lernte ich Capoeira kennen und war sofort verzaubert von dem einstigen Befreiungskampf der Sklaven.

Zurück in Deutschland entschied ich mich für ein Studium, das mir leicht fiel – Fremdsprachen. Nach dem B.A. in „Internationale Kommunikation und Übersetzen“ in Hildesheim studierte ich dann das, wofür ich schon immer leidenschaftlich brannte – Spiritualität, Fragen nach dem Sinn des Lebens und des Todes. Während meines M.A. in „Religion und Kultur“ in Berlin verschlug es mich nach Südafrika, wo aus einem Auslandssemester schließlich sieben Jahre wurden.  

In Kapstadt arbeitete ich in verschiedenen Online-Unternehmen als Projektmanager, Übersetzerin und zuletzt Marketing Manager. Fenster gab es im Büro zuhauf, aber mein Blick reichte nicht weiter als bis zum Bildschirm.

Ich fühlte mich wie ein Vogel im Käfig. Doch mir fehlte der Mut, um einfach meine Flügel aufzuschlagen und den Sprung ins Unbekannte zu wagen.

Erst nach einigen kleineren und größeren Schicksalsschlägen hing ich 2017 schließlich meinen Job an den Nagel, packte einen Rucksack und zog los. Mein einziger Plan lautete Freiheit. Schnell merkte ich, dass ich Sklavin meiner eigenen Furcht war und meinen Käfig überall dabei hatte. Während meiner 13-monatigen Reise durch 10 Länder begegnete ich meinen tiefsten Ängsten, heilte Trauer und Traumata und sammelte Stücke meiner zerbrochenen Seele ein. Irgendwo zwischen Mosambik und Mexiko fand ich letztlich die lang ersehnte Freiheit, tief in meinem Inneren.

Über meine spirituelle Reise schrieb ich im Anschluss ein Buch, welches ich im Sommer 2021 veröffentlicht habe. In meinem Blog gibt es einige Leseproben und andere Artikel aus meiner Feder. Mit meinen Posts möchte ich die LeserInnen dazu inspirieren, Mut zu fassen und sich auf ihre eigene innere Reise zu begeben.

2021 habe ich als Reiseleiterin für Abenteuer- und Erlebnisreisen Reisegruppen geleitet sowie Selbstfindungs-Coaching angeboten. Dann wurde ich schwanger und arbeitete ab da nur noch in Teilzeit von zuhause als freie Texterin, Lektorin und Übersetzerin.

Anfang 2022 habe ich mich mit meinem Partner im schönen Esslingen am Neckar niedergelassen. Im August 2022 kommt unsere Tochter auf die Welt!

Wie die Geschichte dann weitergeht, steht noch nicht geschrieben... 

Meine Philosophie

Die Capoeira hat als Lebensphilosophie großen Einfluss auf meine Wahrnehmung, Denk- und Handlungsweise. Sie hat mich gelehrt, wieder aufzustehen, auch wenn ich noch so hart gefallen bin, meine Sinne zu schärfen und auf meine Instinkte zu vertrauen, verschiedene Blickwinkel einzunehmen, meine Haltung flexibel zu ändern und in jeder noch so verzwickten Situation einen Ausweg zu finden. 

Meine Philosophie ist außerdem geprägt von Personen, die mir nie persönlich begegnet sind aber durch ihre Botschaft und Lehre immer nahestanden, wie zum Beispiel Eckhart Tolle, Marianne Williamson, Teal Swan und Gabor Mate.

Letztlich zähle ich auch auf die Unterstützung von meinen "Helfern auf der anderen Seite", wie etwa mein verstorbener Vater und mein schamanisches Krafttier.

Ich bin nicht religiös und gehöre keiner religiösen Institution an. Ich glaube an eine übergeordnete Macht, die manche Gott nennen oder Universum, Quelle oder Spirit. Es ist das, wofür es keinen Namen gibt. Dies ist der Ursprung sämtlicher spiritueller Traditionen. In meiner Spiritualität fließen Elemente des Buddhismus und Christentums sowie der Naturreligionen zusammen. Ich glaube nicht blind, sondern prüfe stets durch eigene Erfahrung, was ich für mich persönlich als gültig anerkenne. 


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